Entwässerung

Kleinkläranlagen, Belebtschlammverfahren und mehr.
Wir sind Profis bei der Entwässerung

Wir entwässern Ihr Grundstück

Der Schutz bayerischer Flüsse und Seen sowie des Grundwassers wird die Entwässerung Ihres Grundstückes in erschlossenen Baugebieten in der Regel durch den Anschluss an eine gemeindliche Abwasserreinigungsanlage sichergestellt. Bedingt durch die Siedlungsstruktur und wirtschaftliche Aspekte besteht jedoch vielerorts keine öffentliche Abwasserentsorgungsmöglichkeit. Diese kleinen Ortsteile oder Einzelanwesen liegen oftmals an kleinen empfindlichen Fließgewässern, die einen ökologischen wertvollen Lebensraum bilden. Die Behandlung des anfallenden Abwassers ist hier besonderer Bedeutung für den Gewässerschutz. Das gesamte häusliche Abwasser in Bayern wird in Abwasserbehandlungsanlagen gereinigt. Knapp 96% der Einwohner sind derzeit an öffentliche Abwasseranlagen angeschlossen, wobei mit einem weiteren Anstieg des Anschlussgrades an kommunale Kläranlagen auf etwa 97% zu rechnen ist. In abseits gelegenen, kleinen Ortschaften und Streusiedlungen des ländlichen Raumes bestehen vielfach keine Anschlussmöglichkeiten an öffentliche Entsorgungseinrichtungen. Langfristig müssen daher die Abwässer von zirka 3% der bayerischen Bevölkerung über private Kleinkläranlagen gereinigt werden.

Wenn Ihr Anwesen auf Dauer nicht an eine öffentliche Abwasseranlage angeschlossen werden kann, verbleibt nur die Behandlung des häuslichen Abwassers auf dem Grundstück in einer privaten Kleinkläranlage.

Wenn es für Sie keinen Kanalanschluss gibt, werden Sie von Ihrem zuständigen Landratsamt aufgefordert eine private Kleinkläranlage zu bauen oder eine Nachrüstung Ihrer bereits vorhandenen Anlage vorzunehmen.

Vor dem Bau bzw. Modernisierung einer Kleinkläranlage stellen sich viele Fragen. Wir helfen Ihnen und beraten Sie fachmännisch beim Bau oder bei der Nachrüstung einer Kleinkläranlage, die Firma Ludwig Abfalter bei Landshut.

Fast alle älteren Anlagentypen können heute schnell und kostengünstig zu einer modernen, vollbiologischen Kleinkläranlage nachgerüstet werden. Die Firma Ludwig Abfalter hilft Ihnen bei der Abklärung ob eine Nachrüstung Sinn macht oder ein Neubau einer Kleinkläranlage in Frage kommt.

Reinigungsverfahren

  • das Tropfkörper-Verfahren
  • das Festbett-Verfahren
  • das SBR-Verfahren
  • die Pflanzenkläranlage
Kleinkläranlage

Lassen Sie uns großartige Dinge machen, zusammen

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt.

Tropfkörper-Verfahren

Das Tropfkörper-Verfahren gehört zu den ältesten Abwasserreinigungsverfahren. Bis Mitte der 60er Jahre war es auch im kommunalen Bereich verbreitet, da mit den dort meist für 1.500 bis 5.000 Einwohner ausgelegten Kläranlagen im Dauerbetrieb gute Reinigungswerte erzielt werden. ln Kleinkläranlagen kommt das Verfahren immer noch oft zum Einsatz, weil die benötigten Komponenten sehr preiswert sind.

Wie funktioniert es genau?  

Das Abwasser wird in zwei Kammern, die als Vorklärbecken dienen, eingeleitet. Hier erfolgt die mechanische Vorreinigung: Sink- und Schwimmstoffe, Ole oder auch Bratfett werden zurückgehalten.

ln der dritten Kammer befindet sich der Tropfkörper: Er besteht in der Regel aus offenporiger Schlacke oder anderem Schuttgut, das den Lebensraum für aerobe Mikroorganismen bildet. Das Schüttgut liegt lose auf einem Rost. Zumeist mit einer Pumpe wird das vorgereinigte Abwasser von oben über das Schüttgut verteilt. Je länger der nachfolgende Weg durch die Schlacke ist, desto besser ist das Reinigungsergebnis. Das heißt, die Behälter von Tropfkörper-Anlagen sollten möglichst tief sein.

Da ein einmaliger Tropfkörper-Durchlauf meist nicht ausreicht, wird das Abwasser unterhalb vom Rost gepuffert und dann häufig mit einer Tauchpumpe wieder über eine Rohrleitung nach oben befördert, um sich abermals über das Schüttgut zu ergießen. Dieser Vorgang wiederholt sich noch einige Male, je nach Anlagenhersteller. Dabei wird meist ein kleiner Teil des Abwassers in die vierte Kammer zur Nachklärung befördert. Dort setzen sich die mitgespülten überschüssigen Mikroorganismen ab, bevor das Wasser die Anlage verlässt. Wichtig für die Reinigungsleistung: Tropfkörper-Anlagen werden nur in Ausnahmefällen extra belüftet. Die Mikroorganismen auf dem Schüttgut bekommen den nötigen Sauerstoff allein durch den Kamineffekt über den Deckel der Anlage.

Welche V​orteile hat das Tropfkörper-Verfahren?

  • Kostengünstige Lösung für tiefe Behälter und Gruben
  • Gute Reinigungsleistung bei ganzjährig unterbrechungsfreier Nutzung
  • Reparaturfreundlicher Aufbau​

Festbettverfahren

Belüftete Festbett-Anlagen benötigen für die Reinigung des Abwassers drei getrennte Kammern in einer oder mehreren Gruben: für die Vorklärung, für die biologische Reinigung und für die Nachklärung. Das Funktionsprinzip dieser Anlagen ist vergleichbar mit dem großen Kläranlagen, bei denen dem Abwasser zum Schadstoffabbau gezielt Luft und damit Sauerstoff zugeführt wird.

Wie funktioniert es genau?

Die erste Kammer der Anlage dient zur Feststoffabscheidung (Vorklärung). Von dort aus wird das Abwasser zur biologischen Reinigung in die zweite Kammer geleitet.

Am Boden der zweiten Kammer sind Belüfter angebracht, die das Abwasser in regelmäßigen Abständen mit einer genau definierten Luftmenge vermischen. Über den Belüftern ist das getauchte Festbett installiert 1. Die im Abwasser vorhandenen Mikroorganismen siedeln sich darauf an. Es bildet sich ein ,,Biofilm”, der durch die im Abwasser vorhandenen Nährstoffe in Kombination mit der gezielten Belüftung des Festbetts optimale ,,Arbeitsbedingungen” erfährt.

Überschüssige Mikroorganismen werden durch die aufströmende Luft vom Festbett zwischenzeitlich immer wieder gelöst und mit dem biologisch gereinigten Wasser in die dritte Kammer zur Nachklärung gespült. Dort setzen sie sich am Boden als so genannter Überschussschlamm ab, der über einen Druckluftheber 2 zurück in die erste Kammer zur Vorklärung befördert wird, bevor das gereinigte Wasser die Anlage verlässt.

Welche Vorteile hat die belüftete Festbett-Anlage?

  • ldeal zur Nachrüstung bestehender Mehrkammergruben
  • Festbett aus Kunststoffröhren mit Gitterstruktur, getaucht (,,optimaler mikrobakterieller Lebensraum“)
  • Verschleißfreier, druckluftbetriebener Heber anstatt elektrischer Pumpen
  • Keine rotierenden und elektrischen Verschleißteile im Wasser – dadurch höchste Betriebssicherheit
  • Nur dauerbeständige Kunststoff- und Edelstahlteile
  • Wartungsfreundlicher Aufbau

SBR-Verfahren

Die Abkürzung SBR steht für ,,sequencing batch reactor”. was frei ins Deutsche übersetzt bedeutet ,,sequenziell (also fortlaufend nacheinander) beschickter Reaktor”. Beim SBR-Verfahren finden alle zur biologischen Reinigung des Abwassers notwendigen Schrìtte in festgelegter zeitlicher Abfolge in ein und derselben Kammer statt.

Wie funktioniert es genau?

Eine Kammer übernimmt die mechanische Vorklärung Danach wird das Abwasser in den biologischen KIärbereich transportiert 1. Während dieses Vorgangs und auch noch einige Zeit danach wird der biologische Klärbereich belüftet. Das heißt, Sauerstoff wird gezielt zugesetzt. Dadurch ,,belebt” sich der Schlamm und die Mikroorganismen verrichten ihr reinigendes Werk.

Nach der Belüftung folgt eine Ruhephase. Dabei trennt sich das klare Wasser vom Belebtschlamm, der sich auf dem Grund absetzt. Nun wird zuerst eine genau definierte Menge des gereinigten Abwassers abgeleitet 2. Dann wird der überschüssige Teil des Belebtschlamms in die erste Kammer zurückbefördert 3. Der biologische Klärbereich kann nun erneut ,,beschickt” werden, wie die Fachleute sagen.

Übrigens: Konzeption und Qualität der Steuerungstechnik haben maßgeblichen Einfluss auf die Reinigungsleistung. Je exakter die Belüftungsintervalle gesteuert werden, desto besser sind die Abwasserwerte

Welche Vorteile hat die SBR-Anlage?

  • Neue Behälter benötigen nur zwei Kammern und rund 3.000 Liter Mindestvolumen für vier Personen Verschleißfreie, druckluftbetriebene Heber anstatt elektrischer Pumpen
  • Keine rotierenden und elektrischen Verschleißteile im Wasser – dadurch höchste Betriebssicherheit
  • Nur dauerbeständige Kunststoff- und Edelstahlteile
  • Wartungsfreundlicher Aufbau

Pflanzenkläranlage

Pflanzenkläranlagen kannten schon die alten Ägypter Die Anlagen können perfekt in das Landschaftsbild integriert werden, brauchen aber in jedem Fall sehr viel Fläche. Sie erzielen ordentliche Reinigungsleistungen in der warmen Jahreszeit und erfordern viel Pflege der Vegetation.

Wie funktioniert es genau?

Nach der mechanischen Vorklärung (zum Beispiel in einer 3-Kammer-Grube) wird das Abwasser mittels Pumpe oder Kippgerinne stoßweise über den Tag verteilt zum Bodenfilter geleitet. Dieser größte und sichtbare Teil der Anlage besteht aus Kies und Sand, der mit Schilf oder anderen Sumpfpflanzen besetzt ist. Folien oder Tonmineral dichten den Bodenfilter gegen den Untergrund ab.

Je nach Bauart durchströmt das Abwasser den Bodenfilter entweder vertikal von oben nach unten oder horizontal vom Einlauf zum Auslauf. Entscheidend für die Reinigungsleistung ist aber das Zusammenspiel von Pflanzen, Bakterien, Filtermaterialien und der gezielten Durchströmung mit Abwasser.

Als Filtermaterial werden nur dauerhaft durchlässige Substrate verwendet: grober Kies im Einlauf- und im Auslaufbereich, dazwischen Sand unterschiedlicher Körnung, von sehr fein bis grob. Der Sand ist durchzogen mit dem Wurzelwerk der (Sumpf-)Pflanzen, die den Boden auf diesem Weg mit Sauerstoff versorgen. So sind gute Lebensbedingungen für die Mikroorganismen geschaffen, die die im Abwasser enthaltenen Schadstoffe abbauen. Drainagerohre fangen das gereinigte Abwasser im Auslaufbereich auf und leiten es in einen End- und Kontrollschacht weiter; von dort aus kann das gereinigte Wasser beispielsweise in den Untergrund verrieselt werden.

Welche Vorteile haben Pflanzenkläranlagen?

  • Problemlose Einbindung ins Landschaftsbild
  • Günstige Betriebskosten bei ausreichend großer Fläche
  • Ordentliche Reinigungsleistung im Sommer (im Winter bei niedrigen Temperaturen jedoch nur geringe Reinigungsleistung; deshalb sollte die Anlage noch größer als vorgeschrieben dimensioniert werden)
  • Geringer Wartungsaufwand – nur die ganzjährige Pflege der Vegetation ist etwas zeitintensiv

Die Firma Ludwig Abfalter Garten und Landschaftsbau und ihr Team besuchen regelmäßig Lehrgänge, Kurse und Schulungen, um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ludwig Abfalter Entwässerung bei Landshut freut sich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen

Ludwig Abfalter - Wir sind die Richtigen

Die Firma Ludwig Abfalter bei Landshut ist seit 1999 im Garten und Landschaftsbau tätig und konnte seitdem sehr viele schöne Projekte realisieren. Der Meisterbetrieb gestaltet für Privatpersonen, Fimen und öffentliche Ausschreiber schöne Außenanlagen.

Ein Projekt beginnt mit der Besichtigung und der Erstellung eines grafischen Plan. Mit modernen Maschinen legen wir Ihr Projekt an. Unser Team aus Fachleuten legt Ihr Projekt zeitnah und mit bestem Preis- Leistungsverhältnis an.

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